Jede der Inseln Guadeloupes hat ihre Eigenarten, gemein sind ihnen aber allen ihre wunderschönen Strände sowie ihr Reiz für Aktivurlauber. Denn wie auf kaum einer anderen Insel der Karibik bietet Guadeloupe Wanderern ein unüberschaubares Angebot an Pfaden durch den Regelwald, der hier mit dem Vulkan Soufrière zusammen auf der Insel Basse-Terre den größten Nationalpark der Westindischen Insel darstellt. Im Gegensatz dazu ist Grand-Terre, auf der sich auch das beliebte Urlaubsziel Pointe-à-Pitre sowie der große Flugplatz „Pôle Caraïbes“ befinden, recht trocken und flach und wird hauptsächlich zum Zuckerrohranbau genutzt. Die Tradition der Rumdestillation kann in einer der alten Brennereien bestaunt werden. Weitere andere Museen lassen Sie die Geschichte Guadeloupes, von der Kolonisation bis heute, in interessanter Weise nachvollziehen. Kulinarisch ist Guadeloupe geprägt durch die interessante Mischung aus karibischer und französischer Küche, welche jedes Jahr im August während eines großen Festes in Pointe-à-Pitre zelebriert wird. Wer die Möglichkeit hat, diesem während seiner Reise nach Guadeloupe beizuwohnen, sollte sie unbedingt wahrnehmen, etwas Vergleichbares wird wohl kaum anderswo auf der Welt zu finden sein.

Nicht zu vergessen sind die kleineren, etwas abgelegeneren „Îles des Saintes“, bestehend aus „Terre-de-Bas“ und „Terre-de-Haut“, die zu den schönsten Inseln der Karibik zählen. Auf ihnen ist das „Fort Napoléon“ und der „Chameau“, einem Hügel mit wunderschöner Aussicht, zu besichtigen. Auf den „Îles de la Petite Terre“, einem einzigen unbewohnten Naturschutzgebiet, existieren zahlreiche freilebende Leguane, die im Rahmen einer Safari zum einzigartigen Fotomotiv werden. Auch die anderen Inseln Guadeloupes sind einen Ausflug wert, sie sind alle per Segel- oder Motorboot erreichbar.